WAProf. Walter ArtibaniFacharzt für Urologie
Funktionelle UrologieRobotische ChirurgieRekonstruktive Uroonkologie

Prof.WalterArtibani

Einer der führenden Experten für robotische Chirurgie in der onkologischen und funktionellen Urologie sowie für Harninkontinenz. Ehemaliger ordentlicher Professor für Urologie an den Universitäten Modena, Padua und Verona.

EAUEuropean Association of UrologyICSInternational Continence SocietySIUItalienische Gesellschaft für UrologieSIUDItalienische Gesellschaft für UrodynamikFICItalienische Kontinenz-StiftungEBUEuropean Board of UrologyERUSEAU Robotic Urology SectionAUAAmerican Urological AssociationSIUSociété Internationale d'Urologie
365+

Arbeiten in internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review

48

h-Index, ein Maß für die Wirkung seiner Publikationen

1987

das Jahr, in dem er die Vescica Ileale Padovana entwickelte

9

wissenschaftliche Gesellschaften, die ihn zum Ehrenmitglied ernannten

Porträt von Prof. Walter Artibani im weißen Kittel
Prof. Walter ArtibaniUrologe · Verona · Treviso · Padua
Profil

Ein Leben für die Urologie

„Als Chirurg setze ich stets die neuesten Technologien ein, um meine Patienten bestmöglich zu behandeln.“

Ich bin Facharzt für Urologie und derzeit freiberuflich tätig. Ich war ordentlicher Professor für Urologie sowie Leiter urologischer Kliniken und Facharztausbildungen an den Universitäten Modena, Padua und Verona.

Professor Artibani hat sich stets auf die neuesten Entwicklungen und Technologien konzentriert, wie sein Einsatz für die robotergestützte Laparoskopie zeigt. Er hat mehr als 365 Arbeiten in internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review veröffentlicht (h-Index 48) und an zahlreichen internationalen und italienischen klinischen Studien mitgewirkt.

Seine chirurgische Erfahrung umfasst alle Bereiche der Urologie: offene, endoskopische und robotergestützte laparoskopische Chirurgie, mit vollständiger Ausbildung auch in der Kinderurologie. Derzeit entwickelt er ein Programm für präventive und prädiktive Medizin für Männer.

Klinischer Schwerpunkt

Funktionelle Urologie

Harninkontinenz bei Männern und Frauen, Beckenbodenstörungen, Blasenauslassobstruktion.

Chirurgischer Schwerpunkt

Rekonstruktive Chirurgie

Uroonkologie offen oder robotergestützt laparoskopisch, Harnableitungen und Beckenbodenchirurgie.

  • Präsident 2016 · Generalsekretär 2017–2021Italienische Gesellschaft für Urologie
  • Stellvertretender Generalsekretär für Wissenschaft, 2007–2015European Association of Urology
  • Präsident, 2002–2004European Board of Urology
  • Generalsekretär, 2003–2007International Continence Society
  • Mitbegründer · heute EhrenpräsidentItalienische Kontinenz-Stiftung
  • Präsident, 1989–1994Italienische Gesellschaft für Urodynamik
Werdegang

Von Florenz nach Venetien: ein halbes Jahrhundert Urologie

Ausbildung in Padua, Lehrstühle in Modena, Verona und Padua, mehr als dreißig Jahre chirurgische Erfahrung und heute seine Tätigkeit in Negrar und Treviso.

1973
Florenz

Studium der Medizin und Chirurgie

Abschluss im November 1973 mit Bestnote und Auszeichnung.

1977
Padua

Facharzt für Urologie

Am Institut für Urologie der Universität Padua, mit Bestnote und Auszeichnung. Er wird Assistenzarzt im Krankenhaus und später an der Universität.

1985
Padua

Außerordentlicher Professor

Er wird durch Auswahlverfahren außerordentlicher Professor, zunächst für chirurgische Nephrologie, dann für Urologie.

1987
Padua

Die Vescica Ileale Padovana entsteht

Erdacht am 20. Mai 1987, im Alter von 38 Jahren, auf dem Rückflug von einem Kongress der American Urological Association. Die erste Operation folgt am 9. September.

1994
Modena

Lehrstuhl für Urologie

Ab 1994 Professor, ab 1997 ordentlicher Professor: Er leitet die Urologie des Universitätsklinikums und die Facharztausbildung und baut das örtliche Nierentransplantationsprogramm auf.

2000
Verona

Universitätsklinikum G.B. Rossi

Er leitet bis 2004 die urologische Klinik und die Facharztausbildung für Urologie der Universität Verona.

2005
Padua

Klinikdirektor in Padua, Beginn der Robotik

Er leitet die urologische Klinik des Universitätsklinikums Padua. Im April 2005 startet er ein Programm für robotische urologische Chirurgie, das heute Routine ist.

Prof. Artibani an der Konsole des da-Vinci-Roboters
2009
Verona

Rückkehr nach Verona

Er leitet die Urologie des Universitätsklinikums Borgo Roma und die Facharztausbildung; von 2011 bis 2018 ist er Direktor der Klinik für Urologie am Polo Chirurgico Confortini.

2016
EAU · München

Willy-Gregoir-Medaille und SIU-Präsidentschaft

Die höchste Auszeichnung, die die European Association of Urology jährlich vergibt. Im selben Jahr ist er Präsident der Italienischen Gesellschaft für Urologie.

2019
ERUS19 · Lissabon

John Wickham Lifetime Achievement Award

Für seinen Beitrag zur robotischen Chirurgie. Von 2019 bis 2024 ist er freiberuflich am Policlinico di Abano und an weiteren Standorten tätig.

2022
Abano Terme

Das Buch „La Vescica Ileale Padovana“

Vorpremiere in der Villa Bassi, 35 Jahre nach der ersten Operation.

Buchpräsentation in der Villa Bassi, Abano Terme
2024
Negrar · Treviso

Chirurgischer Berater in Negrar

Seit Mai 2024 am Krankenhaus Sacro Cuore Don Calabria; er operiert außerdem am Krankenhaus San Camillo in Treviso und hält Sprechstunden in Verona, Treviso und Padua.

Chirurgie

Blasenkrebs: innovative Therapien

Er hat dazu beigetragen, die robotische Urologie in die klinische Routine zu bringen, und an den Leitlinien für live übertragene Operationen auf Kongressen mitgearbeitet.

  • Robotergestützte Laparoskopie in der onkologischen und funktionellen Urologie.
  • Rekonstruktive Chirurgie offen oder robotisch, einschließlich Harnableitungen.
  • Inkontinenz und Beckenboden bei Männern und Frauen sowie Blasenauslassobstruktion.
Eine Technik aus Padua

Die Vescica Ileale Padovana

Die Vescica Ileale Padovana (VIP), eine Ileum-Neoblase, wurde im Mai 1987 von Walter Artibani entwickelt, als er außerordentlicher Professor an der urologischen Klinik in Padua unter Prof. Pagano war. Die Idee entstand am 20. Mai auf einem Transatlantikflug zurück von einem Kongress der American Urological Association.

Nach der Entfernung der Harnblase wegen eines Tumors wird aus einem Dünndarmsegment eine neue Blase gebildet. Seitdem hat er Hunderte von Eingriffen durchgeführt; 1999 erschien ein interaktiver Atlas zur VIP, 2022 ein Buch. 35 Jahre nach der ersten Operation ist die Technik weiterhin modern und beruht auf soliden physiologischen Grundlagen.

20.5.1987die Idee, mit 38 Jahren
9.9.1987erste Operation
40 cmIleum für die neue Blase
8Okt. 2022
Saal der Villa Bassi während der Buchpräsentation

„La Vescica Ileale Padovana“

Vorpremiere des Buches in der Villa Bassi, Abano Terme. Danke an alle Teilnehmenden und an die Autoren, die mitgewirkt haben.

Vorder- und Rückseite des Buches La Vescica Ileale Padovana von Artibani, Cacciamani und Dal Moro
Schema der VIP: Harnleiter, Ileum-Reservoir, Harnröhre
Schema der VIP: Harnleiter, Ileum-Reservoir, Harnröhre
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Die wahre Geschichte der Vescica Ileale Padovana

Das Dokument ist auf Italienisch.

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Seite 1: Titelseite: die wahre Geschichte der Vescica Ileale Padovana
Seite 2: Der von Urologia Padova veröffentlichte Beitrag
Seite 3: Die Tatsache: Die VIP wurde im Mai 1987 entwickelt
Seite 4: Der interaktive Atlas von 1999
Seite 5: Das Vorwort zum Atlas, 1998
Seite 6: Das Vorwort zum Atlas, Fortsetzung
Seite 7: Das 2022 veröffentlichte Buch
Seite 8: Die Idee auf dem Rückflug vom AUA-Kongress, 20. Mai 1987
Seite 9: Die ersten Skizzen des neuen Ileum-Reservoirs
Seite 10: Die erste Operation am 9. September 1987 und Prof. Giacomo Passerini
Seite 11: Schematische Zeichnungen der VIP
Seite 12: CT-Urografie 15 Jahre später und die Kugel aus 40 cm Ileum
Seite 13: Der Beitrag über die VESPA
Seite 14: Robotische Chirurgie in Padua seit 2005 und die erste robotische VIP
Seite 15: Finden Sie den Unterschied: VIP und VESPA
Seite 16: Reicht ein neuer Name für eine neue Operation?
Seite 17: Die Fakten: die intrakorporale robotische raVIP, Verona 2017
Seite 18: Zum Weiterlesen: das Buch
Seite 19: Fackeln, die von Hand zu Hand gereicht werden
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Titelseite: die wahre Geschichte der Vescica Ileale Padovana
Presse

Europäische Auszeichnungen

Zwei der renommiertesten Preise der europäischen Urologie, verliehen von der EAU und ihrer Sektion für robotische Urologie.

Prof. Wiklund überreicht Prof. Artibani bei ERUS19 die John-Wickham-Medaille
2019 · ERUS19 · Lissabon

John Wickham Lifetime Achievement Award

Prof. Artibani ist der zweite Träger des Preises für Verdienste um die robotische Chirurgie, verliehen auf dem 16. Jahreskongress der EAU Robotic Urology Section. Prof. Wiklund würdigte im Namen der ERUS seine Rolle dabei, die robotische Urologie in die Breite zu tragen, sowie seine Arbeit in der Arbeitsgruppe für Leitlinien zur Live-Chirurgie.

Der Preis ist nach John Wickham (1927–2017) benannt, einem Pionier der robotischen Chirurgie, der 1991 in London mit dem PROBOT den ersten robotischen Eingriff an der Prostata durchführte.

„Wir stehen erst am Anfang der robotischen Urologie. Dieser Preis gilt auch meinen Mitarbeitern, Fellows und Assistenzärzten.“Aus seiner Dankesrede
2016 · European Association of Urology

Willy-Gregoir-Medaille

Ausgezeichnet mit der Willy-Gregoir-Medaille auf dem EAU-Kongress in München für einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der Urologie in Europa. Es ist die höchste Ehrung, die die EAU jedes Jahr vergibt.

Die Auszeichnung folgte auf acht Jahre im Vorstand der EAU als stellvertretender Generalsekretär für Wissenschaft (2007–2015) und auf seine Präsidentschaft des European Board of Urology.

„For a significant contribution to the development of the urological speciality in Europe.“Begründung der EAU
Urologie verständlich

Urologie einfach erklärt

Klare Erklärungen in einer Sprache, die auch Laien verstehen: wie die Harnwege bei Männern und Frauen und die männlichen Geschlechtsorgane funktionieren und was dabei schiefgehen kann.

Die Themen werden in kurzen Modulen behandelt, die auch nach Ihren Fragen ausgewählt werden.

Illustration der männlichen Harn- und Geschlechtsorgane

Die Urologie ist ein medizinisch-chirurgisches Fachgebiet, das sich mit Erkrankungen der Harnwege bei Männern und Frauen (Nieren, Harnleiter, Retroperitoneum, Harnblase, Harnröhre) und der männlichen Geschlechtsorgane (Prostata, Samenbläschen, Penis, Hoden) befasst.

Ziel ist es, medizinische Information in einfacher Sprache zu bieten und so Vorsorge durch die Kenntnis des eigenen Körpers und seiner Funktionen zu fördern.

Die Informationen sind bewusst einfach gehalten, beruhen aber auf aktuellem, gesichertem und allgemein anerkanntem Wissen. Die Anzeichen normaler Funktion bewusst wahrzunehmen und Warnsignale zu erkennen, ist die Grundlage guter urologischer und andrologischer Vorsorge.

Was bietet das mehr als die vielen Informationen im Internet? Sie sind gefiltert durch die Erfahrung eines Arztes, der seit Jahrzehnten in diesem Fach arbeitet.

Die Miktionsfrequenz ist die Anzahl der Blasenentleerungen: tagsüber im Wachzustand, nachts im Schlaf.

Die nächtliche Frequenz bezieht sich auf die Schlafphase, meist 6 bis 8 Stunden. Es gibt Ausnahmen, etwa Menschen, die nachts arbeiten und tagsüber schlafen.

Normalerweise vergeht die Nacht, ohne dass man Wasser lassen muss: Es gibt eine letzte Entleerung vor dem Einschlafen und eine erste nach dem Aufwachen. Auf die Frage „Wie oft lassen Sie nachts Wasser?“ antwortet ein gesunder Mensch: „Nie.“

Voraussetzung ist ein ungestörter Schlaf: Wer aus anderen Gründen aufwacht, geht oft trotzdem zur Toilette, bevor er wieder einschläft.

Weil ein feiner Mechanismus die nächtliche Harnproduktion steuert. Nehmen wir einen Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, der in 24 Stunden 1400 ml Urin bildet:

Die Verringerung beruht auf dem antidiuretischen Hormon (ADH oder Vasopressin), das die Hypophyse während des Schlafs ausschüttet und das die Harnbildung in den Nieren verringert.

Die Ausschüttung erfolgt pulsatil: Sie steigt im Nachtschlaf und sinkt im Wachzustand. Dieser Tag-Nacht-Rhythmus ermöglicht einen durchgehenden Schlaf, ungestört vom Drang einer vollen Blase.

Bei einem gesunden Menschen spielen viele Faktoren eine Rolle: die gebildete Harnmenge (Trinkmenge, Schwitzen, Nierenfunktion), das Fassungsvermögen der Blase, wie vollständig sie sich entleert, die psychische und emotionale Verfassung, persönliche und soziale Gewohnheiten und wie nah eine Toilette ist.

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Tel. 049 807 2353

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